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Berlin-Schöneweide · 2026

Schatteninsel am Kaisersteg

Am 29. April 2026 wurde die Schatteninsel am Kaisersteg in Berlin-Oberschöneweide eröffnet – mindestens drei Jahre lang wird sie hier nun Schatten spenden. Aus einem der hitzebelastetsten Orte des Quartiers ist ein grüner Treffpunkt an der Spree geworden, mit zehn Hochbeeten, 810 Litern Regenwasserspeicher und 36 ehrenamtlichen Pat:innen, die sich um sie kümmern.

Detail des Bank-Prototypen
Der Platz am Kaisersteg in Oberschöneweide war einer der hitzebelastetsten Orte des Quartiers: viel Asphalt, wenig Schatten, kaum Aufenthaltsqualität. Dabei ist er einer der wenigen öffentlich zugänglichen Orte, die direkt an der Spree liegen – im Sommer aber war er schlicht zu heiß, um ihn zu nutzen. Zwei Bäume in viel zu kleinen Baumscheiben zeugten von der Fehlplanung des Platzes. Schon lange sollte hier etwas passieren. Doch weder Entsiegelung noch Verankerungen im Boden waren erlaubt – der naheliegende Wunsch der Nachbarschaft nach einem richtigen Park mit Bäumen ließ sich so leider nicht erfüllen. Dank einer Förderung der QPK aus Hitzeschutzmitteln der Senatsverwaltung MVKU konnte dennoch eine erste Intervention stattfinden. Dieses Pilotvorhaben durften wir als Regenmodule UG in enger Kooperation mit dem SchöneVibes Kollektiv erarbeiten. Die Koordination und Durchführung eines begleitenden partizipativen Prozesses mit Anwohner:innen und Zivilgesellschaft übernahm das Planungsbüro AG.URBAN. Gemeinsam wurden Bedarfe, Wünsche, Nutzungsansprüche und rechtliche Rahmenbedingungen für den Platz ermittelt – mit Stimmen aus Nachbarschaft, Bezirk und lokalen Initiativen. Aus den Ergebnissen entwickelten wir in enger Absprache mit den zuständigen Ämtern die Schatteninsel. Von der Fläche zum Treffpunkt - Heute stehen hier zehn bepflanzte Hochbeete und drei Regenbankmodule mit insgesamt 810 Litern Speicher. Modulare Bodenpodeste in Form von Pizzastücken dienen dabei nicht nur als Verankerung für Rankhilfen, mit denen wir standsicher in die Höhe bauen konnten – sie bringen auch eine spielerische Formgebung auf den Platz, die durch das warme Holz einladend und freundlich wirkt. Gleichzeitig verbinden die Podeste die beiden Platzhälften, die zuvor durch eine durchgängige Stufe getrennt waren, und schaffen so einen zusätzlichen barrierefreien Weg für Rollstuhlfahrer:innen. Die Sichtachse zum Wasser bleibt dabei bestehen – die besondere Lage direkt an der Spree sollte spürbar

Links & Berichte

News-ArtikelBezirksamt Treptow-Köpenick – PressemitteilungSchöneVibes Kollektiv – ProjektseiteAG.URBAN – Instagram-PostSPD-Fraktion Treptow-Köpenick – Artikel

Von der ersten Idee bis zur gepflegten Stadtoase: Wir beraten, planen, bauen und begleiten – gemeinsam mit Nachbarschaften, Kitas, Schulen, Initiativen und Verwaltungen. Im Zentrum jedes Projekts steht unser Produkt: die modulare Regenwasserbank.

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